Südlich von Lefkas im Binnenmeer von Griechenland
- JoyFull

- 23. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Durch den Kanal von Lefkas
Am 12. Mai starteten wir früh Morgens in richtung Lefkas um die Brückenöffnung gegen 10:00 Uhr zu erwischen. Der Kanal von Lefkas ist zu dieser Jahreszeit stark befahren, denn viele Boote wollen von Nord nach Süd, oder von Süd nach Nord. Auf dem Weg treffen wir sogar ein befreundetes Boot und die Vorbeifahrt reicht aus, um einige Grüsse herüber zu rufen.
Die Brücke, welche den Kanal absperrt und Lefkas mit dem Festland verbindet, öffnet pünktlich gegen 10:00 Uhr und wir passieren als zweites von vielen Booten.
Die Durchfahrt gemeistert, setzen wir Segel zur ersten Ankerbucht, in welcher wir eine Nacht verbringen und sogar einige Barracudas zu sehen bekommen.
Nidry und Meganissi
Wiedereinmal ist ein Unwetter im anmarsch und wir planen bereits einen geschützten Hafen anzulaufen. Hier in Griechenland ist das oft nicht so einfach, denn meistens liegt man mit seinem eigenen Anker mit Heck zum Pier. Das wird dann als Römisch-Katholisches Anlegemanöver bezeichnet.
Auf Meganissi gibt es jedoch einen Hafen mit Mooringleinen und wir wollen da für zwei Nächte schutz suchen. Davor besuchen wir jedoch noch eine grosse Bucht bei Nidry, welche wir später noch besser kennenlernen werden.
Der Sturm bleibt aus und wir werden nur ein wenig vom Regen angefeuchtet. Trotzdem gefällt uns der Aufenthalt in Meganissi sehr.
Um die Wasserfälle bei Nidry noch besuchen zu können, entschliessen wir kurzerhand, zurück in die grosse Bucht zu segeln.
In den nächsten Wochen kehren wir einige Male nach Nidry zurück. Unteranderem um einen Sturm abzuwettern.
Das Treffen
Im Winter hatten wir bereits mit Freunden Pläne geschmiedet, uns in Griechenland wieder zu treffen. Am Abend zum 23. Mai war es dann soweit und wir trafen unsere deutschen Freunde von der Wanderer auf Ithaka. Da diese ebenfalls mit Kind unterwegs sind, beschliessen wir kommende Wochen zusammen zu verbringen.
Die Route
Unsere Route führte bereits von Ithaka nach Lefkas und über Meganissi, Kalamos, Kastos und das Festland wieder zurück nach Ithaka selbst. Immer auf der Suche nach Spielplätzen für die Kinder und neuen Stränden um sich auszutoben und zu entspannen. Wir lagen mehrere Nächte auf Kalamos und fischten erfolgreich an Landleinen auf Meganissi.
Noch immer geniessen wir die Zeit sehr, umsomehr in Gemeinschaft mit Freunden.
Das Wetter und andere Schikanen
Es ist bereits sehr warm geworden und wie ich diese Zeilen schreibe, ist es noch immer 30 Grad im Schiff und das wird für uns bereits als abkühlend bezeichnet. Auch das Wasser wird jeden Tag wärmer und wir gehen oft bei 24-27 Grad schwimmen und schnorcheln.
Mit Gewittern muss immer gerechnet werden und auch gibt es oft Thermische Winde mit starken Böen in den Abendstunden.
Grösste Herausforderung und zugleich persönlicher Horror meinerseits sind die vielen Charterboote (Miet-Segel-Boote). Meist betrunken und selbstüberschätzend, können Kapitäne dieser Boote schnell zur Gefahr für sich und andere werden. Wir versuchen desshalb Mietboote so gut als möglich zu meiden. Im Süden soll es dann besser werden, weshalb wir in den nächsten Wochen auch weiter in Richtung Pelopones segeln werden.
Ankunft auf Zakynthos
Nach etwas mehr als einer Woche auf Kefalonien, befinden wir uns nun auf Zakynthos, der südlichsten ionischen-Insel unterhalb von Lefkas.
Die Charterboote werden weniger und wir freuen uns, in den Nächsten zwei Monaten immerwieder Besuch zu bekommen.
Autor: Silvan




































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