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Im Norden von Korsika.

  • Autorenbild: JoyFull
    JoyFull
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Heute

Zurzeit sind wir bereits im Norden von Korsika angelangt und uns trennen lediglich rund 100 Seemeilen (180km), vom französischen Festland. Hier warten wir nun auf ein passendes Wetterfenster, um dann unseren vermutlich letzten Nachtschlag, in angriff zu nehmen.

Das Wetter war in den letzten Wochen äusserst gut und wir hatten viele Hochdruckgebiete, die uns friedliche Winde und warme Temperaturen beschehrten.


Sardinien Ostseite und Norden

Nach unserem Besuch im Süden von Sardinien, setzten wir Kurs in Richtung Norden und segelten bis nach Santa Maria Navarrese, wo wir einige Tage im Hafen verbrachten.

Navarrese ist bezaubernd!

Die Marina liegt direkt am Fusse eines kleinen Berges mit markantem Gipfelkreuz, welchen wir mit einer anderen Familie aus dem Hafen, erklommen haben.

Es stellte sich heraus, dass Navarrese sehr bekannt für Wanderrouten entlang der Küste ist, so kam es, dass wir zufällig eine Eseltour mit Elias machen konnten. Eine grossartige Sache!

Die Nordoststeite, oberhalb Navarrese, wird zunehmend touristischer und auch die Preise steigen.

Zufälligerweise treffen wir die Familie aus Navarrese an einem Ankerplatzt, auf Höhe des Tavolara Berges wieder. So kommt es, dass wir eine Zeitlang miteinander segeln.

Bald schon führt unsere Route in das bekannte Madallena Archipel im Norden von Sardinien. Bereits in unserem ersten Jahr, besuchten wir diese Gegend.

Von vielen gelobt wegen der Schönheit der Buchten und des türkisen Wassers. Uns hällt es dieses mal jedoch nur drei Nächte im Archipel und so setzen wir bereits noch im Mai, nach Korsika über.


Korsika Oststeite

Korsika, unser absoluter Favorit im Mittelmeer!

Kaum zu glauben, dass die grösste Bucht der Südostseite lediglich ein anderes Schiff beherbergt, als wir unsere erste Nacht auf der ,,neuen'' Insel verbringen.

Woran es liegt, dass die ,,schönste'' Insel im Mittelmeer so leer zu sein scheint, ist uns unerklärlich.

Wie vor zwei Jahren, fahren wir die selbe Strecke und übernachten in den selben Häfen, denn zurzeit herrscht ein unangenehmer Schwell, welcher aus Osten kommend, an die Küste treckt.

Bastia ist unser erster Halt, an dem wir neue Eindrücke erleben, denn diesen Teil von Korsika, wie auch den Norden, kannten wir noch nicht.

Wir liegen an einer Steinmauer, welche schon zigtausenden Booten Schutz geboten hat, im malerischen ,,alten'' Hafen von Bastia.

Beim Abendessen schauen wir übers Meer nach Nordosten, da liegt nämlich unser nächstes Ziel, Elba!


Elba

So setzen wir Segel und der Wind trägt uns flott übers blau schäumende Meer. Wir erreichen nach wenigen Stunden bereits die grosse Bucht von Marina di Campo im süden von Elba.

Es gefällt uns sehr und so kommt es, dass wir fast zehn Tage im Süden von Elba verweilen und uns dann für eine Nacht in den Norden verschieben. Bereits jetzt hat die Schönwetterlage festen Fuss gefasst und wir segeln weitaus mehr, als wir unsere treue Maschine verwenden müssen.


Capreia

Spontan entscheiden wir uns, einen Zwischenhalt auf der ,,Ziegeninsel'' Capreia einzulegen.

Lediglich zwanzig Seemeilen trennen die beiden italienischen Inseln voneinander.

Capreia wirkt schon fast kitschig und ein wenig sureal, denn das Stättchen von malerischer schönheit, wirkt wie ausgestorben. Wenn man jedoch bedenkt, dass nur rund 360 Personen auf dieser Insel beheimatet sind, erklärt dies einiges.

Im Hafen fängt es dann bei Einbruch der Nacht regelrecht von Leben an zu sprudeln.


Korsika Norden

Zurück auf Korsika lassen wir unseren Anker vor dem Hafen von Macinaggio fallen.

Wir nutzten die Gelegenheit um im nahegelegenen Supermarkt einkaufen zu gehen und natürlich auch zum Baden. Das Schwimmengehen gehört bereits seit einigen Wochen zum alltäglichen geschäft, denn die Hitze über dem Festland Europas, spüren wir auch hier im Mittelmeer.

Elias hat ebenfalls ein grosses Interesse am Wasser gefunden und kann es jeweils kaum erwarten, ins Wasser zu springen. Natürlich mit Hilfe von Mami und Papi.


Petri Heil

Am Kap-Korsika gelingt uns dann unser erster Fang der Saison. Ein Thunfisch mit 12Kg und 1m Länge!

So suchen wir uns für den Abend eine Ankerbucht mit mehreren Schiffen und verteilen das Kostbare Fleisch, auch an andere Segler. So dürfen wir dennoch für die nächsten Tage Fisch essen.


Wal voraus!

Auf dem Weg nach Calvi sichten wir das erste Mal seit unserer Reise einen Pottwal. Der Wal schwimmt einige Minuten querab und bläst seinen imposanten Strahl, bevor er, seine Schwanzflosse emporragend, im tiefen Wasser verschwindet.

Korsika und das Meeresgebiet nördlich davon, sind für seine Wale bekannt, denn bereits wenige Meilen vor der Küste, ist es mehr als 2'000 Meter tief.



Autor: Silvan


 
 
 

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Bis bald

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